Qualitativer Fortschritt durch Digital Humanities?

Wie viel bringen uns Open Peer Review, Digitale Zugänge und Social Media in der Wissenschaft wirklich?

Die fortschreitende Digitalisierung hat in den letzten zwei Jahrzehnten nahezu alle Bereiche der Wissenschaft nachhaltig verändert. Dies betrifft sowohl die Generierung neuer Forschungsdaten als auch die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Prozesse der Qualitätssicherung. Besonders im Bereich der Digital Humanities zeigt sich exemplarisch, wie digitale Methoden und Kommunikationsformen etablierte Praktiken herausfordern und erweitern (Fitzpatrick, 2011). Die zentrale Frage lautet daher, ob digitale Praktiken wie Open Peer Review, digitale Zugänge und neue Formen der Publikation und Kommunikation tatsächlich zu einer qualitativen Verbesserung der Wissenschaft führen – oder ob sie lediglich bestehende Strukturen in ein neues Medium übersetzen.

von Anne Windeler und Nina Pothmann

15. Februar 2026

Journalistische und auftragsorientierte Texte

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Digital Humanities als Ausgangspunkt

Die Wissenschaftlerin Kathleen Fitzpatrick, eine bedeutende Stimme der Digital Humanities, beschreibt diese als ein Forschungsfeld an der Schnittstelle zwischen Geisteswissenschaften und digitalen Technologien. Ursprünglich unter dem Begriff Humanities Computing bekannt, lag der Schwerpunkt in den 1980er- und 1990er-Jahren laut Fitzpatrick vor allem auf der Entwicklung technischer Werkzeuge zur Analyse großer Textkorpora oder zur Erstellung digitaler Editionen. Mit der Umbenennung Anfang der 2000er Jahre, unter anderem auf Vorschlag von John Unsworth und Kolleg*innen, verschob sich der Fokus. Die Bezeichnung Digital Humanities sollte deutlich machen, dass es nicht allein um die bloße „Digitalisierung“ bestehender Inhalte geht, sondern um eine systematische Transformation geisteswissenschaftlicher Fragestellungen durch digitale Methoden (Fitzpatrick, 2011). Dann entsteht die Frage, ob die Folge lediglich eine Transformation der Wissenschaft in ein neues Medium war oder durch das Digitale auch qualitative Fortschritte entstehen. Und um welche Bereiche oder Methoden erweitert Digitial Humanities sogar die Wissenschaft?  Dabei ist bereits der Begriff selbst nicht eindeutig: Im Singular verstanden, bezeichnen die Digital Humanities eine übergreifende Forschungsrichtung, während der Plural verschiedene disziplinäre Ausprägungen oder digitale Ansätze innerhalb einzelner Geisteswissenschaften meint, etwa die digitale Germanistik oder digitale Geschichtswissenschaft. Diese Uneindeutigkeit zeigt sich auch in der unterschiedlichen Verwendung des Begriffs, zum Beispiel in Studiengangsbezeichnungen.

Ein zentrales Merkmal der Digital Humanities ist ihre methodische Doppelrolle. Einerseits steht, laut Fitzpatrick, das „Machen“ im Vordergrund: die Entwicklung von Infrastrukturen, digitalen Archiven, Tools und Standards, die den Zugang zu Materialien erleichtern und neue Formen der Forschung ermöglichen. Ein bekanntes Beispiel ist das William Blake Archive, das literarische und visuelle Werke des Dichters digital zugänglich macht (vgl. blakearchive.org). Solche Projekte sind eng mit der Tradition der Editionsphilologie und der Textkodierung verbunden. Andererseits umfasst das Feld auch das „Interpretieren“: die kritische Reflexion über die kulturellen und wissenschaftlichen Folgen der Digitalisierung, etwa über neue Formen der Autorschaft, über digitale Zugangsbarrieren oder über den Einfluss von Algorithmen auf Forschungspraktiken (Fitzpatrick, 2011).

Die Digital Humanities sind also ein Spannungsfeld zwischen praktischen Innovationen (z. B. Open Access, digitale Editionen, neue Publikationsformen) und theoretischer Reflexion (z. B. wer profitiert von Offenheit, welche Machtstrukturen werden reproduziert, was bedeutet wissenschaftliche Qualität im digitalen Kontext?). Fitzpatrick (2011) argumentiert, dass die Stärke der Digital Humanities genau darin liegt, diese beiden Seiten miteinander zu verbinden und damit ein Modell zu bieten, wie Digitalisierung insgesamt in der Wissenschaft verstanden werden kann.

Chancen digitaler Transformation

Um auf die Frage zurückzukommen, welche Bereiche und Methoden die Digital Humanities, und die Digitalisierung insgesamt, in die Wissenschaft einführen, lohnt es sich, genauer zu betrachten, welche neuen Herangehensweisen durch die digitale Transformation entstanden sind und welche Chancen sie für die Verbesserung wissenschaftlicher Qualität eröffnen.

Ein zentrales Beispiel für mögliche Qualitätsverbesserungen ist das Open Peer Review. Peer Review bezeichnet allgemein den Prozess, in dem wissenschaftliche Arbeiten vor der Veröffentlichung durch Fachkolleg:innen geprüft werden. Häufig geschieht dies im sogenannten Double-Blind-Review, bei dem sowohl Autor:innen als auch Gutachter:innen füreinander anonym bleiben („geblinded“). Ziel dieser Anordnung ist es, Voreingenommenheit zu vermeiden und faire Chancen für weniger etablierte Forschende zu schaffen (Meadows & Wulf, 2019). Insgesamt dient Peer Review dazu, wissenschaftliche Strenge, Nachvollziehbarkeit und Relevanz zu sichern. Beim Open Peer Review wird dieser Prozess geöffnet: Gutachten können veröffentlicht, die Namen von Autor*innen und Reviewer*innen sichtbar gemacht und Kommentare auch der weiteren Community zugelassen werden (Besançon et al., 2020). Pack Sheffield (2013) betont, dass so „kollektive Intelligenz“ entsteht, indem vielfältige Stimmen die Arbeit kritisch begleiten.

Das adressiert zentrale Probleme klassischer anonymisierter Verfahren wie Intransparenz oder mögliche Befangenheit, da die Nachvollziehbarkeit steigt. Zugleich betonen empirische Studien, dass Open Peer Review Chancen und Risiken birgt: Während Transparenz und Verantwortlichkeit gestärkt werden, bestehen Bedenken hinsichtlich möglicher persönlicher Konflikte zwischen Autor:innen und Reviewer:innen oder Reputationsrisiken (Ross-Hellauer, Deppe & Schmidt, 2017).

Damit bietet Open Peer Review zwar ein erhebliches Potenzial, doch empirisch gesicherte Belege für eine nachhaltige qualitative Verbesserung der Wissenschaft fehlen bislang (Tennant & Ross-Hellauer, 2020). So gibt es beispielsweise Debatten darüber, inwiefern eventuell auch teilweise Öffnungen zu Qualitätsverbesserungen führen können. Es werden differenziertere Fragen diskutiert, die nicht mehr eine komplette Öffnung des Review-Prozesses betreffen: Sollte man Identitäten der Reviewer:innen offen legen, die Gutachten oder lediglich die Kommentare?

Auch die Publikationspraxis hat sich durch digitale Technologien verändert. Ein Diskussionspapier im Rahmen der Schwerpunktinitiative Digitale Information der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zeigt, dass neben finalen Publikationen zunehmend prä-publizistische Formate wie Datenpublikationen oder Zwischenergebnisse veröffentlicht werden (Breuer und Trilcke, 2021). Solche Formate machen Wissenschaft nicht mehr nur als Endprodukt sichtbar, sondern auch als Prozess. Dies adressiert die Kritik, dass klassische Publikationen wichtige Zwischenschritte und Kontexte unsichtbar machen, und eröffnet mehr Transparenz sowie die Möglichkeit für frühzeitige Zusammenarbeit und Anschlussfähigkeit. Genau dieser Aspekt ist für die Kommunikationswissenschaft äußerst spannend. Einblicke in die Kommunikationsprozesse während der wissenschaftlichen Arbeit bieten eine mögliche Schlussfolgerung auf Entscheidungsprozesse, die weiter analysiert werden können.

Ein weiterer zentraler Baustein ist Open Access. Darunter versteht man die Publikation wissenschaftlicher Arbeiten in einer Form, die für alle frei und kostenlos zugänglich ist. Die Berliner Erklärung (2003) definiert Open Access als ein digitales Archiv menschlichen Wissens und kulturellen Erbes, das weltweit verfügbar sein soll. Dafür müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: Autor:innen räumen den Nutzer:innen ein dauerhaftes Recht zur kostenlosen Nutzung und Weiterverbreitung ein, und die Beiträge werden in geeigneten Online-Repositories hinterlegt und archiviert.

Ziel von Open Access ist es, die Wissensverbreitung zu vervollständigen und eine globale, offene und interaktive Repräsentation wissenschaftlichen Wissens zu schaffen. So soll der Zugang nicht länger von institutionellen Bibliotheken oder finanziellen Ressourcen abhängen (vgl. Max-Planck-Gesellschaft, 2013). Weingart und Taubert (2016) betonen, dass dadurch gerechtere Reputationsstrukturen entstehen können. Zudem verfolgt die Bewegung das Ziel, das traditionelle Subskriptionsmodell wissenschaftlicher Journale schrittweise durch frei zugängliche Publikationswege zu ersetzen, wie etwa in der Initiative Open Access 2020. Damit soll der größtmögliche Nutzen für Wissenschaft und Gesellschaft erreicht werden.

Auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (2020) hebt hervor, dass solche Offenheit nur dann zu einer qualitativen Verbesserung führen kann, wenn entsprechende digital enablers wie Infrastrukturen, Standards und Kompetenzen vorhanden sind. Gleichzeitig bleibt Open Access ambivalent: Hohe Publikationsgebühren im „Gold Open Access“ können für Autor:innen neue Barrieren schaffen und bestehende Ungleichheiten reproduzieren (Weingart & Taubert, 2016).

Nicht zuletzt eröffnet auch die Nutzung von Social Media neue Chancen. Thiele und Luethje (2022) sprechen von einer „tiefen Mediatisierung“ der Wissenschaft, in der Forschende über Plattformen wie X (ehemals Twitter) oder ResearchGate direkt mit Kolleg:innen und der Öffentlichkeit in Austausch treten. Dies adressiert das Problem traditionell langsamer Kommunikationswege (die Publikation von Büchern und Zeitschriftenartikeln kann mehrere Jahre dauern) und ermöglicht eine schnelle, niedrigschwellige und interaktive Dissemination. Sichtbarkeit, Vernetzung und die Verbreitung von Forschungsergebnissen können dadurch gestärkt werden, auch wenn empirische Belege dafür, dass diese erhöhte Sichtbarkeit automatisch zu höherer wissenschaftlicher Qualität führt, bislang fehlen.

Herausforderungen und Grenzen

Mit diesen Chancen sind jedoch zugleich eine Reihe von Risiken verbunden. Mößner (2022) spricht in diesem Zusammenhang von einer „Unordnung“: Traditionelle Ordnungssysteme geraten unter Druck, während neue Strukturen noch nicht stabil etabliert sind. Diese Zwischenphase erzeugt Unsicherheit und erfordert eine fortlaufende „Kalibrierung“ wissenschaftlicher Praktiken. Der Begriff der Kalibrierung – von Mößner und Erlach (2022) als zentrale Leitidee ihres Sammelbandes Kalibrierung der Wissenschaft: Auswirkungen der Digitalisierung auf die wissenschaftliche Erkenntnis eingeführt – wird als reflexiver Prozess der Anpassung und Neujustierung unter digitalen Bedingungen verstanden. Kalibrierung meint hier nicht bloß eine technische Anpassung, sondern einen ständigen Balanceakt zwischen widersprüchlichen Dynamiken der Digitalisierung. Mößner (2022) erklärt, dass Informations- und Kommunikationstechnologien einerseits Transparenz, globale Vernetzung und Demokratisierungspotenziale eröffnen. Andererseits können sie neue Barrieren und Abhängigkeiten schaffen – sei es durch ökonomische Zwänge von Publikationsgebühren, durch Filtermechanismen großer Datenbanken oder durch die Abhängigkeit von Plattformanbietern. „Kalibrieren“ bedeute daher, die wissenschaftliche Praxis immer wieder neu einzupendeln: zwischen Effizienzsteigerung und epistemischer Vielfalt, zwischen Zugänglichkeit und Exklusivität, zwischen Vertrauen in digitale Infrastrukturen und der Gefahr technologischer Intransparenz. Gerade aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht ist der Begriff der Kalibrierung besonders spannend, da er verdeutlicht, dass Digitalisierung nicht nur technische, sondern auch kommunikative und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse umfasst. Diese sind für das Vertrauen in Wissenschaft zentral, wie Mößner und Erlach (2022) in der Einleitung ihres Sammelbandes erläutern. Diese fortwährende Justierung sei zur Voraussetzung geworden, um die Autonomie und Glaubwürdigkeit der Wissenschaft in einem digitalisierten Umfeld zu sichern.

Auch Gransche (2022) und Franzen (2018) betonen, dass datengetriebene Verfahren und algorithmische Systeme nicht automatisch zu besserem Verständnis führen. In den Naturwissenschaften können Algorithmen enorme Leistungsfähigkeit entfalten, etwa in der Genomforschung oder Klimamodellierung. In den Geistes- und Sozialwissenschaften hingegen droht die Gefahr einer Verkürzung: Bedeutungsgehalte können reduziert oder verzerrt werden, wenn Mustererkennung an die Stelle hermeneutischer Auslegung tritt. Die durch Big Data beförderte Vorstellung, große Datenmengen könnten theoretische Modellbildung überflüssig machen, ist problematisch, weil sie Korrelationen mit Kausalitäten verwechselt – ein Punkt, den Gransche (2022) kritisch als „algorithmische Usurpation“ wissenschaftlicher Erklärung bezeichnet. Damit stellt sich eine Grundsatzfrage: Wie weit können wir solchen Systemen vertrauen – und was bedeutet es, wenn „Korrelation Kausalität ersetzt“ (ebd., S. 46)? Gerade hier zeigt sich ein grundlegender Unterschied zwischen Natur- und Geisteswissenschaften: Während erstere häufig nach erklärenden, kausal nachvollziehbaren Gesetzmäßigkeiten suchen, sind letztere auf das Verstehen von Sinn und Kontext angewiesen. Aus geisteswissenschaftlicher Sicht bleibt Interpretation unverzichtbar, doch auch naturwissenschaftliche Ansätze sind nicht frei von Unsicherheiten und Werturteilen und bedürfen wie alle Kommunikationsprozesse der Interpretation. Aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive ist es deshalb besonders spannend, beide Seiten zusammenzuführen: Wissenschaft als erklärendes wie auch verstehendes Unterfangen, das durch digitale Transformation neue Chancen erhält, zugleich aber in eine Vertrauenskrise geraten kann.

Ein weiteres Spannungsfeld betrifft die Medialisierung wissenschaftlicher Kommunikation. Thiele und Luethje (2022) zeigen, dass Social-Media-Plattformen einerseits Sichtbarkeit und Vernetzung ermöglichen, andererseits aber auch neue Abhängigkeiten schaffen. Die Logik der Plattformen – Likes, Shares, Zitationsmetriken – kann zu epistemischen Ungleichheiten führen, indem dominante Stimmen verstärkt und marginalisierte Positionen ausgeblendet werden. Sichtbarkeit wird damit zunehmend zu einer Form „digitalen Kapitals“, das wissenschaftliche Reputation beeinflusst.

Schließlich ist auch der Bereich Open Access ambivalent. Zwar eröffnet er neue Zugänge und unterstützt Transparenz, doch Weingart und Taubert (2016) zeigen, dass er nicht frei von Macht- und Kostenfragen ist: Ein Beispiel dafür ist die sogenannte “Bibilotheks-” beziehungsweise “Zeitschriftenkrise”. Open-Access sollte die Abhängigkeit von Zeitschriften-Abonnements bei Großverlagen beenden. Statt Abonnements sollten Publikationsgebühren den Zugang zu Literatur sichern, Autor:innen sollten ihre Rechte an ihrer Arbeit behalten. Aber Großverlage passten sich an und stiegen auf Open-Access-Modelle mit hohen Article Processing Charges (APCs) um. Publikationsgebühren können neue Abhängigkeiten und Ungleichheiten im Wissenssystem schaffen. Damit verschiebt sich die Kostenlast von der Leserseite zu den Autor:innen – ein Vorteil für die Zugänglichkeit, aber zugleich eine neue Hürde für Forschende ohne institutionelle Förderung. Damit wird deutlich, dass die digitale Transformation nicht nur neue Chancen für offene Wissenschaft eröffnet, sondern auch die bestehenden Strukturen herausfordert und teilweise neue Formen der Exklusion erzeugt. 

Inwiefern sind Digitale Humanties eine qualitative Verbesserung?

Während die Digital Humanities im engeren Sinn neue methodische Ansätze und digitale Werkzeuge in die geisteswissenschaftliche Forschung einführen, prägen zugleich digitale Praktiken wie Open Peer Review, Open Access oder wissenschaftliche Kommunikation über Social Media das wissenschaftliche Arbeiten insgesamt. Sie versprechen mehr Transparenz, breitere Teilhabe und eine schnellere Verbreitung von Forschungsergebnissen, bringen zugleich aber auch neue Risiken mit sich – etwa ökonomische Abhängigkeiten, ungleiche Sichtbarkeiten oder die Gefahr technologischer Intransparenz. Ob sich daraus tatsächlich eine dauerhafte Verbesserung wissenschaftlicher Qualität ergibt, bleibt vorerst offen.

Gerade diese Offenheit ist jedoch ein produktiver Teil des digitalen Wandels: Sie fordert die wissenschaftliche Gemeinschaft heraus, ihre eigenen Verfahren und Maßstäbe immer wieder neu zu reflektieren und anzupassen. Ob die digitale Transformation letztlich zu mehr Qualität führt, hängt daher weniger von den Technologien selbst ab, sondern von der Art und Weise, wie verantwortungsvoll und kritisch sie genutzt werden.

Literaturverzeichnis

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Breuer, C., & Trilcke, P. (2021). Die Ausweitung der Wissenschaftspraxis des Publizierens unter den Bedingungen des digitalen Wandels. Arbeitsgruppe »Wissenschaftspraxis« im Rahmen der Schwerpunktinitiative »Digitale Information« der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. https://doi.org/10.48440/allianzoa.041.

Deutsche Forschungsgemeinschaft. (2020). Digitaler Wandel in den Wissenschaften. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.4191345.

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Franzen, M. (2018). Die digitale Transformation der Wissenschaft. Beiträge zur Hochschulforschung, 40(4), 21–40.

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Mößner, N. (2022). Wissenschaft in ›Unordnung‹? In N. Mößner & K. Erlach (Hrsg.), Kalibrierung der Wissenschaft: Auswirkungen der Digitalisierung auf die wissenschaftliche Erkenntnis (S. 103–136). transcript.

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